Behandlungsmöglichkeiten
   
Cremetherapie (äußerliche Chemotherapie, Immunmodulatoren)

Bei Aktinischen Keratosen:

Bestimmte Arzneimittelwirkstoffe greifen in den Stoffwechsel der veränderten Zellen ein und verändern ihn so, dass die betroffenen Zellen zugrunde gehen. Bei der Cremetherapie trägt der Patient selbst nach einem bestimmten Zeitschema, das sich über mehrere Wochen hinzieht und das eine sehr aktive Mitarbeit des Patienten verlangt, eine Creme auf. Nach einer relativ bald einsetzenden und ziemlich lange andauernden Entzündungsreaktion, die auch heftig sein kann, sterben die Zellen ab. Die Vorteile der Methode liegen darin, dass kein operativer Eingriff nötig ist und dass das Heilungsergebnis kosmetisch in der Regel sehr gut ausfällt. Die Nachteile liegen in der sehr langen Behandlungszeit und der lästigen und lange andauernden Entzündungsreaktion, die auch mit Schmerzen verbunden sein kann.

Bei Basalzellkarzinom:

Ähnlich wie oben bei den aktinischen Keratosen beschrieben. Wie die Kryotherapie eignet sich die Crememethode auch nur für dünne, frühe Stadien von Basalzellkarzinomen.