Behandlungsmöglichkeiten
   
Operation

Bei Basalzellkarzinomen:

Einfache Operation
Vor allem bei größeren, dickeren, länger bestehenden Basalzellkrebsen kommt als Methode der Wahl die Operation in Frage. Bei der einfachen Operation wird der Tumor mit einem sogenannten „Sicherheitsabstand“ von etwa 5-10 mm in örtlicher – oder Teilnarkose herausgeschnitten. Natürlich bleibt dabei eine sichtbare Narbe zurück; oft sind die Schnitte so groß, dass man die Stelle mit einer Hauttransplantation abdecken muss. Meist wird zur Diagnosesicherung das entnommene Gewebe mikroskopisch untersucht.

Schnittrandkontrollierte Operation (Mohs-Chirurgie)
Für größere, dickere, länger bestehende Basalzellkrebse stellt die schnittrandkontrollierte Operation die sicherste Methode dar. Sie ist nach dem Arzt Mohs benannt, der sie entwickelt hat. Nach dem Herausschneiden des Tumors wird mit Hilfe einer aufwendigen Technik der Schnittrand feingeweblich (mikroskopisch) untersucht. Lassen sich keine Krebszellen mehr finden, wird die Wunde geschlossen; sind noch Krebszellen vorhanden, wird durch eine weitere Operation der Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe vergrößert, diese Prozedur wird gegebenenfalls mehrfach wiederholt.

Operation mit Laserstrahlen
Ob der Einsatz bestimmter Laser eine geeignete Therapie für den Basalzellkrebs ist, wird noch kontrovers diskutiert. Es gibt Hautärzte, die den Laser einsetzen, allerdings gibt es andere, die ihn stark ablehnen. Der Grund für diese unterschiedliche Meinung liegt darin, dass der Laserstrahl nicht zwischen kranken und gesunden Zellen unterscheiden kann. Der ausführende Arzt muss also in dieser Methode sehr erfahren sein und kann nur die Stellen behandeln, die mit bloßem Auge schon sichtbar sind.